Concerto for Marimba & Wind Orchestra (2005)



Emmanuel Séjourné genoss zunächst eine klassische musikalische Ausbildung. Im Alter von 16 Jahren lernte er durch seinen Percussions-Lehrer Jean Batigne zeitgenössische Musik und die Improvisation kennen. An Marimbaphon und Vibraphon konnte er sich nun ebenso auch die Welt von Jazz, Pop und Fusion erschließen. Besondere Freude ndet Séjourné am Komponieren für besagte Instrumente, die im Vergleich zum Klavier so gut wie keine Vergangenheit haben. Unabhängig davon ist für ihn Musik keine Frage von Instrumenten, sondern von Freundschaften und Begegnungen.

So entstand das Konzert für Marimba und Streicher auf die Bitte von Bogdan Bacanu, dem es auch gewidmet ist. Seit 2005 bereichert es mit großem Erfolg und über 300 Aufführungen weltweit das Marimba-Repertoire.

Das Konzert besteht aus drei Sätzen, wovon zwei 2005 entstanden.
Der erste Satz ist ernst gehalten. Der Solist bewegt sich durch lyrische Solopassagen zwischen überschwänglicher Redseligkeit und melancholischer Lakonie. Kurzum: Er ähnelt jenem, dem das Konzert gewidmet ist.

Im zweite Satz dominieren die Einüsse der Jazz-Rock- und der Flamenco-Kultur. Er ist schnell, aggressiv und rhythmisch. Eine langsame Passage im Mittelteil lässt dem Solisten, wenn er dies wünscht, die Möglichkeit zur praktisch freien Improvisation.
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